Der Sportküstenschifferschein (SKS) ist der amtliche Führerschein zum Führen von Yachten in Küstengewässern, also auf allen Meeren bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste.
Geltungsbereich: alle Meere bis 12 sm Abstand von der Festlandküste
Antriebsart: nur Motor oder Segel und Motor
Für gewerbliche Skipper:
Vorgeschrieben für die gewerbliche Nutzung von Sportbooten in Küstengewässern bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste.
Wenn du also für Törnanbieter wie sailwithus, Join the Crew oder Windbeutel fahren möchtest, brauchst du den SKS zusätzlich zum SBF See und SRC-Funkzeugnis.
Für private Skipper:
Freiwillig
ABER: amtlich empfohlen, wenn du weiter als 3 und bis zu 12 Seemeilen von der Küste entfernt fahren möchtest.
„Empfohlen” bedeutet: Kommt es zu einem Seeunfall, untersuchen Behörden den Hergang, und auch bei Haftung und Versicherung zählt, ob du für die Fahrt befähigt warst. Diese Befähigung weist du am einfachsten mit dem amtlichen Schein nach, ersatzweise über lückenlos dokumentierte Meilenbücher und Erfahrung. Genau deshalb ist der SKS für private Skipper empfohlen.
Es gilt aber weiterhin: Außerhalb der führerscheinpflichtigen Küstenzone (3 Seemeilen) gibt es für private Fahrten keine Scheinpflicht.
Für den SKS (Sportküstenschifferschein) brauchst du den SBF See als Voraussetzung. Wo der SKS zwischen den übrigen See- und Binnenscheinen steht, zeigt die Übersicht:
Übersicht der deutschen Sportboot-Führerscheine und Befähigungsnachweise nach Revier und Befugnis
Nein, nicht zwingend. Der SKS (Sportküstenschifferschein) ist nicht verpflichtend, denn Segeln vor der Küste ist rechtlich führerscheinfrei. Mit dem SBF See darfst du bereits Segelyachten mit einem Motor ab 15 PS führen.
ABER: Viele lernen erst mit dem SKS das Segeln auf einer Segelyacht. Wenn man erst mit dem SKS-Praxistörn Segeln lernt, besteht man die Prüfung meist nur knapp, wenn überhaupt. Viele hängen dann im Anschluss noch ein bis zwei Skippertrainings an, um ihr Ziel „Skippern und Chartern” zu erreichen.
Tipp: Mach auch schon den SBF See gleich auf einer Segelyacht, inklusive Segel- und Skipperkurs, sofern dein Ziel „Segelyachten skippern und chartern” ist. Dann trainierst du von Anfang deinem Ziel entsprechend.
Empfehlung: die Intensivtrainings im Luvers Segelyacht Bootcamp
In der ersten Trainingswoche machst du den SBF See und SRC, inklusive Segel- und Skipperkurs (basic).
In der zweiten Trainingswoche machst du den SKS, inklusive Segel- und Skipperkurs (advanced).
Nein, nicht zwingend. Die meisten Vercharterer verlangen nur die rechtlich vorgeschriebenen Scheine: den SBF See und das SRC-Funkzeugnis.
ABER: Es kann vorkommen, dass ein Vercharterer zusätzlich den SKS oder eine Probefahrt mit dir als Skipper verlangt. Meist betrifft das Skipper, die Superyachten über 60 Fuß Länge, extrem breite Katamarane oder Segelyachten in sehr anspruchsvollen Revieren chartern.
Tipp: Skippere eine Segelyacht erst, wenn du dich selbst sicher fühlst. Im Luvers Segelyacht Bootcamp wirst du in ein bis zwei Wochen Intensivtraining und 60 bis 130 Unterrichtsstunden gezielt auf das selbstständige Skippern und Chartern vorbereitet.
Mit dem SKS-Praxistörn lernen viele erst richtig das Segeln auf einer Segelyacht, weil sie ihren SBF See zuvor mit einem Motorboot auf einem Binnensee gemacht haben. Dafür gibt es drei typische Wege.
Der traditionelle Weg: SBF See · SKS · Skippertraining
1. Schritt: SBF See mit einem Motorboot. Meist auf einem Binnensee mit nur 1,5 Stunden Praxistraining. Im Anschluss hatte man weder ein Segel in der Hand, noch fühlt man sich sicher genug, eine Segelyacht zu chartern oder zu führen.
2. Schritt: einwöchiger SKS-Praxistörn. Häufig lernt man hier erst das Segeln und muss zeitgleich die Prüfungsvorbereitung meistern. Die Prüfung besteht man dann mehr schlecht als recht, weshalb Prüfer den SKS gerne „die Lizenz zum Üben” nennen.
3. Schritt: Skippertraining. Die nötige Erfahrung, vor allem mit Hafenmanövern, holt man sich erst mit ein bis zwei Skippertrainings.
Fazit: rund drei bis vier Wochen Training über mehrere Monate, mit Gesamtkosten zwischen 5.000 und 8.000 €. Genau deshalb bietet fast jede Boots- und Segelschule diesen Weg an.
Die effiziente Alternative: 2 Wochen im Luvers Segelyacht Bootcamp
1. Woche, 60 Std. Intensivtraining auf einer Segelyacht:
Inkl. SBF See Praxis-Training und Prüfung
Inkl. SRC-Funkschein Training und Prüfung
Inkl. Segeltraining (basic)
Inkl. Skippertraining (basic)
2. Woche, 70 Std. Intensivtraining:
Inkl. SKS-Praxis-Training und Prüfung
Inkl. Segeltraining (advanced)
Inkl. Skippertraining (advanced)
Der gründliche Weg: von der Pike auf Segeln lernen
1. Schritt: Segeln lernen auf einer Jolle. Auf einem Binnensee bekommst du ein Gefühl für den Wind und spürst Fehler am eigenen Leib.
2. Schritt: SBF See und SRC-Funkschein. Erst dann holst du dir die nötigen Lizenzen, um auf See an der Küste zu fahren.
3. Schritt: SKS. Da du bereits segeln kannst, trainierst du fast ausschließlich für die Prüfung. Die Segel-Basismanöver und ein allgemeines Segelverständnis sind schon vorhanden.
4. Schritt: Skippertraining. Für den Urlaubstörn trainierst du anschließend Hafenmanöver, Notfallsituationen und Crew-Management.
6 Tipps für die Prüfung: spare wertvolle Lernzeit
Mit der Quick-Learn-Methode sparst du wertvolle Lernzeit. Mit den folgenden Tipps sind 3–5 Tage Lernzeitersparnis locker drin:
Tipp 1 (allgemein): Erst die Praxis, dann die Theorie
Für den SKS brauchst du viel segelspezifisches Vokabular.
Diese Begriffe lernst du fast automatisch, sobald du an Bord einer Segelyacht bist.
Lernst du dagegen zuerst die Theorie, musst du jeden Begriff nachschlagen. Das kostet Zeit und ist frustrierend.
Tipp 2 (Theorie): Fokussiere dich auf die prüfungsrelevanten Fragen
Der amtliche Fragenkatalog umfasst 492 Fragen (Motor und Segel).
Davon kommen 76 Fragen (15 %) nicht in den Prüfungsbögen vor.
In der Luvers App kannst du genau diese 76 Fragen mit einem Klick ausblenden.
Die Luvers App findest du im Apple Store und im Google Play Store.
Tipp 3 (Theorie): Lerne die 416 bzw. 492 Fragen mit einer KI-App per Spracheingabe
Der SKS besteht aus offenen Fragen, nicht aus Multiple-Choice.
Damit du nicht alles eintippen musst, kannst du deine Antwort in KI-Apps einsprechen.
Der KI-Assistent prüft sie, vergibt 0, 1 oder 2 Punkte für deine Antwort und zeigt dir die Musterlösung.
Die Luvers App hat genau diese KI-Funktion und ist im Apple Store und im Google Play Store verfügbar.
Tipp 4 (Theorie): Löse die 10 Seekartenaufgaben thematisch – nicht pro Bogen!
Bearbeite die 10 Prüfungsbögen nicht Bogen für Bogen, sondern immer die gleichen Aufgabentypen über alle Bögen hinweg.
Sprich: Löse zuerst alle „Seekartenbeschreibungen” über alle 10 Prüfungsbögen. So übst du diesen Aufgabentyp in jeder Variante und verstehst das Thema vollständig. Das spart dir die Zeit, dich von Aufgabe zu Aufgabe neu einzudenken, und du kommst deutlich schneller voran.
Das beschriebene Lern-Schema findest du unter den Lernmaterialien.
Tipp 5 (Praxis): Nutze die Luvers-Checklisten zum Üben der Manöver
Für jedes Praxismanöver, das in der Prüfung vorkommen kann, gibt es eine stichpunktartige Checkliste, wie es gefahren bzw. ausgeübt werden sollte.
Lies dir diese korrekte Durchführung unmittelbar vor und nach dem Training durch.
So nutzt du die Zeit optimal und rufst dir den Ablauf immer wieder ins Gedächtnis.
Die Checklisten findest du unter den Lernmaterialien.
Tipp 6 (Praxis): Nutze die Luvers-Checklisten auch für die Fragen der Prüfer
In der Praxisprüfung musst du nicht nur Manöver fahren, sondern bekommst auch Fragen von den Prüfern gestellt (siehe Theorieprüfungen).
Viele der Prüfungsfragen haben wir in Checklisten aufgearbeitet und zusammengefasst.
Den SKS gibt es in zwei Varianten: (a) mit Segel und Motor oder (b) nur mit Motor. Voraussetzungen, Anmeldung und Fristen sind gleich, die Prüfungsinhalte unterscheiden sich.
Voraussetzungen: Was du mitbringen musst
Alter: ab 16 Jahren
Vorschein: Besitz des SBF See
Seemeilen: Nachweis von 300 Seemeilen auf Yachten mit der jeweiligen Antriebsart in Küstengewässern. Die Meilen aus der Prüfungsvorbereitung werden anerkannt.
Anmeldung zur Prüfung: So meldest du dich an
Die Anmeldung läuft über einen der regionalen DSV- oder DMYV-Prüfungsausschüsse.
Die folgenden Unterlagen müssen spätestens 14 Tage vor dem Termin vorliegen:
Antrag auf Zulassung (in der E-Mail nach der Online-Anmeldung)
Kopie des SBF See*
Nachweis 300 Seemeilen**
Aktuelles Passbild: 35 × 45 mm, ohne Kopfbedeckung (kein Selbstausdruck)
*Sofern du den SBF See gerade erst gemacht hast und er dir noch nicht vorliegt, gib das so dem Prüfungsamt als Info mit (als Anmerkung auf dem Online-Ausdruck).
**Sofern du die 300 Seemeilen erst im SKS-Praxistraining sammelst, teile das dem Prüfungsamt als Info mit (als Anmerkung auf dem Online-Ausdruck). In diesem Fall muss der Skipper dir eine Seemeilenbescheinigung vor Ort schriftlich ausstellen, sodass du diesen Nachweis spätestens den Prüfern vorlegen kannst.
Fristen: Was du beachten musst
Abschlussfrist: Alle 3 Teilprüfungen müssen innerhalb von 24 Monaten abgeschlossen sein, sonst verfallen bestandene Teile. Die Teilprüfungen sind:
Theorieprüfung Fragenkatalog
Theorieprüfung Seekartenaufgabe (Navigation)
Praxisprüfung
Wiederholung bei Nichtbestehen: frühestens nach vier Wochen
Nichterscheinen: Gebühr in Höhe der beantragten Leistung, max. 25,00 €; Nichterscheinen zieht keine Sperrfrist nach sich.
Prüfungsgebühren
Die amtliche Prüfungsgebühr für den SKS beträgt 244,58 € (Stand 2026).
Posten
Gebühr
Zulassung
22,26 €
Prüfung Theorie
81,86 €
Prüfung Praxis
113,42 €
Erteilung Führerschein
27,04 €
Summe Gesamtprüfung
244,58 €
Wiederholung Teilprüfung Theorie
53,45 €
Gut zu wissen: Bei Prüfungen im Ausland kommt eine Nebenkosten-Auslage von 58,85 € hinzu. Im Inland und auf dem Gardasee fallen keine Nebenkosten an.
Prüfungsverlauf: Segel und Motor
Diese Variante gibt es immer nur als „Segel und Motor”, weil jede Segelyacht auf See auch einen Motor an Bord hat, etwa um in den Hafen zu fahren.
Theorieprüfung (180 Min.)
Benötigte Hilfsmittel und Unterlagen
Übungskarte 49 (INT 1463) – eine gut radierte Seekarte reicht für die Prüfung aus; ihr müsst keine 2. Karte extra für die Prüfung kaufen.
Karte 1/INT 1, keine Eintragungen oder Klebezettel erlaubt
SKS-Begleitheft für die Kartenaufgaben (Ausgabe 2013), keine Eintragungen oder Klebezettel erlaubt
Taschenrechner (nicht programmiert und nicht programmierbar)
Navigationsbesteck und Schreibgeräte
Teil 1 (90 Min.): 30 Fragen aus einem Fragenkatalog mit 492 Fragen
Der amtliche Fragenkatalog enthält 492 offene Fragen, kein Multiple-Choice.
In der Prüfung werden 30 Fragen gestellt:
Seerecht: 7 Fragen aus 110
Wetter: 5 Fragen aus 101
Seemannschaft: 9 Fragen aus 163
Navigation: 9 Fragen aus 118
Insgesamt sind 60 Punkte erreichbar.
Bestanden ab 39 Punkten, mündliche Nachprüfung bei 33 bis 38 Punkten, nicht bestanden bei 32 oder weniger.
Teil 2 (90 Min.): 1 Seekartenaufgabe aus 10 möglichen
Der amtliche Fragenkatalog enthält 10 Seekartenaufgaben mit je 16 bis 18 Teilaufgaben.
In der Prüfung wird eine davon mit allen Teilaufgaben gestellt.
Insgesamt sind 30 Punkte erreichbar.
Bestanden ab 20 Punkten, mündliche Nachprüfung bei 17 bis 19 Punkten, nicht bestanden bei 16 oder weniger.
Ziel: nur den SKS bestehen und den Schein bekommen; ohne Skippertraining
Leistung
Online-Bootsschule
Klassische Bootsschule
SKS Theorie
~350 €
~200 €
SKS Praxis
~1.150 € (extern)
~1.390 €
Material + App
inkl.
~150 €
Prüfungsgebühr SKSa
244,58 €
244,58 €
Bordkasse
~300 €
~300 €
Gesamt
~2.040 €
~2.280 €
a: amtliche SKS-Prüfungsgebühr, Stand 2026 (Inland). Bei Auslandsprüfung zzgl. 58,85 € Nebenkosten.
Fall 2: SKS, SRC und Skippertraining
Ziel: SKS bestehen, segeln und chartern lernen; inklusive Skippertraining
Leistung
Online-Bootsschule
Klassische Bootsschule
Segelyacht Bootcamp
SKS Theorie
~350 €
~200 €
im Paket
SKS Praxis
~1.150 € (extern)
~1.390 €
im Paket
SRC-Training
~250 €
~280 €
im Paket
Skippertraining
~1.000 € (extern)
~1.000 €
im Paket
Kurspreis (Paket)
–
–
2.145 €
Material + App
inkl.
~150 €
~150 €
Prüfungsgebühr SKSa
244,58 €
244,58 €
244,58 €
Bordkasse
~300 €
~300 €
~300 €
Gesamt
~3.290 €
~3.560 €
~2.790 €
a: amtliche SKS-Prüfungsgebühr, Stand 2026 (Inland). Bei Auslandsprüfung zzgl. 58,85 € Nebenkosten.
Der SKS im Luvers Segelyacht Bootcamp
Bei Luvers trainierst du auf einer echten Segelyacht vor Palma de Mallorca (Sommer) und im Winter auf Teneriffa (Kanaren).
Für Anfänger
Vorkenntnisse: keine
Mitsegler (1 Woche · 1.495 €):
Reinschnuppern ohne Prüfungsdruck.
Segeln lernen und Urlaub machen
Du segelst aktiv mit und findest heraus, ob Segeln und Skippern dein Ding ist.
Tages-Skipper (1 Woche · 2.145 €):
60 Std. Intensivtraining
Inkl. SBF See Training + Prüfung
Inkl. SRC-Funkzeugnis Training + Prüfung
Inkl. Segeltraining (basic)
Inkl. Skippertraining (basic)
Ergebnis: Nach den 60 Stunden Intensivtraining führst du eine Yacht sicher auf Tagestörns. Sprich: Morgens raus, Abends wieder in den Hafen.
Urlaubs-Skipper (2 Wochen · 3.995 €):
130 Std. Intensivtraining,
Inkl. SKS Training + Prüfung
Inkl. Segeltraining (advanced)
Inkl. Skippertraining (advanced)
Ergebnis: Nach den 130 Stunden Intensivtraining führst du eine Yacht sicher für Urlaubstörns mit Family & Friends. Bspw. 1 Woche Kroatien von Bucht zu Bucht und von Hafen zu Hafen
Für Scheininhaber
Du hast den SBF See oder Binnen schon. Hier liegt der Fokus auf Praxis, die Prüfungen buchst du optional dazu:
Mitsegler (1 Woche · 1.495 €):
Reinschnuppern ohne Prüfungsdruck.
Segeln lernen und Urlaub machen
Ziel: Segeln lernen, kompetentes Crew-Mitglied oder Co-Skipper auf dem nächsten Segeltörn sein.
Tages-Skipper (1 Woche · 2.145 €):
60 Std. Intensivtraining ohne Prüfungsdruck
Inkl. Segeltraining (basic)
Inkl. Skippertraining (basic)
Optional: SBF See Training + Prüfung
Optional: SRC-Funkzeugnis Training + Prüfung
Ergebnis: Nach den 60 Stunden Intensivtraining führst du eine Yacht sicher auf Tagestörns. Sprich: Morgens raus, Abends wieder in den Hafen.
Urlaubs-Skipper (2 Wochen · 3.995 €):
130 Std. Intensivtraining
Inkl. SKS Training + Prüfung
Inkl. Segeltraining (advanced)
Inkl. Skippertraining (advanced)
Ergebnis: Nach den 130 Stunden Intensivtraining führst du eine Yacht sicher für Urlaubstörns mit Family & Friends. Bspw. 1 Woche Kroatien von Bucht zu Bucht und von Hafen zu Hafen
Häufige Fragen
Brauche ich für den SKS den SBF See?
Ja. Der SBF See ist Pflichtvoraussetzung. Dazu kommen 300 nachgewiesene Seemeilen und ein Mindestalter von 16 Jahren. Wenn du eine Yacht chartern möchtest, benötigst du zusätzlich noch den SRC-Funkschein. Mehr dazu unter Voraussetzungen.
Was ist der Unterschied zwischen SBF See und SKS?
Der SBF See ist der Grundschein für Motorboote und Segelyachten mit Motor bis 3 Seemeilen vor der Küste und Pflicht ab 15 PS. Der SKS baut darauf auf, gilt für Yachten unter Segel und Motor bis 12 Seemeilen und setzt den SBF See voraus. Wo beide im Gesamtsystem stehen, zeigt die Übersicht unter Der SKS im Dschungel der Scheine.
Wie viele Seemeilen brauche ich für den SKS?
300 Seemeilen auf Yachten mit der jeweiligen Antriebsart in Küstengewässern.
Die Meilen aus der Prüfungsvorbereitung werden anerkannt.
Wie schwer ist die SKS-Prüfung und wie hoch ist die Durchfallquote?
Eine amtliche Durchfallquote wird nicht veröffentlicht; eine belastbare Zahl gibt es daher nicht.
Wie schwer die Prüfung ausfällt, hängt stark vom Revier, von den Prüfern und vom Wetter ab: Bei ruhigem Wetter lassen sich die Manöver leichter fahren als bei böigem Wind und hohen Wellen.
Die Prüfer sind meist wohlwollend, und die Aufgaben müssen laut Durchführungsrichtlinie nur mit „ausreichend” bestanden werden.
Einige Prüfer nennen den SKS deshalb scherzhaft „die Lizenz zum Üben”.
Die amtliche Prüfungsgebühr beträgt 244,58 € (Inland, Stand 2026).
Ein reiner Praxistörn zur Prüfungsvorbereitung – ohne Skippertraining – startet bei ca. 1.150 €. Danach hast du die Praxis bestanden, bist zum eigenständigen Skippern aber meist noch nicht bereit.
Die gesamte Ausbildung kostet je nach Weg in einer Vollkostenrechnung rund 2.000–3.600 €.
Im Luvers Segelyacht Bootcamp ist ein Skippertraining inklusive.
Für die Theorie solltest du je nach Lerntyp ca. 50–100 Stunden einplanen, um die 10 Navigationsaufgaben und die 416 bzw. 492 offenen Fragen zu beherrschen.
Für die Praxis gibt es unterschiedliche Wege mit unterschiedlichen Zielen:
Der klassische Weg dauert meist 1–2 Wochen und umfasst nur das Praxistraining für die SKS-Prüfung. Ein Skippertraining ist dabei meist nicht enthalten und muss separat gebucht werden, sodass sich die Ausbildung bis zum eigenständigen Skippern und Chartern oft über mehrere Wochen bis Monate zieht.
In einem Segelyacht-Bootcamp absolvierst du Praxistraining und Prüfungen für SBF See, SRC und SKS samt Skippertraining innerhalb von 1–2 Wochen – als Intensivtraining mit 60–130 Stunden.